Aktuelle Marktanalyse zeigt DAX Steigerung und Auftragseinbrüche

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Statistisch unterbietet der DAX im Vergleich zu früheren Jahren die Quartalswerte. Aber nach dem letzten verlängerten Wochenende sorgten gute Daten vom US-Arbeitsmarkt auch auf europäischen Märkten für Erholung. Wie bei allen Prognosen und Risikobeschreibungen darf jedoch die gegenwärtige Marktanalyse weder als Zusicherung noch als risikofreie Information verstanden werden.

Stellenmarkt und Leitindex

Der weltweite Arbeitsmarkt hat große Auswirkungen, auch auf den deutschen Leitindex. So lässt sich bei der Neuschaffung von Stellen sofort ein Werteanstieg beobachten. Dieser deutet auf verstärktes Interesse von Anlegern für den Ankauf von Anleihen in Amerika hin. Ein analytischer Einfluss auf das Handelsverhalten zeigt sich auch bei der Lohnentwicklung. Aktuell stagniert der Lohndurchschnitt.

Somit bleibt auch das Risiko einer steigenden Inflation wegen dieser Löhne geringer. Weiterhin belastet die eher schwache Konjunktur in Europa die Zahlen des DAX und die Gewinnaussichten bei Anleihen. Dennoch ist abzusehen, dass das dritte Quartal 2017 nicht höheren Schwankungen als das schwach beendete zweite Quartal ausgesetzt sein wird.

Abhängig ist diese relative Stabilität allerdings davon, ob der derzeit horizontale Kursverlauf der Abwärts-Trendline von 2013 folgt oder neuen Aufwind durch positive Veränderungen im Stellenmarkt und der Lohnentwicklung erhält.

Prognosen nicht als feste Zusagen betrachten

Marktanalysen zu Handelszwecken sind stets Momentaufnahmen. Zwar kann CMC Markets dafür auf eine Fülle von Informationen zurückgreifen. Dennoch bleibt es bei einer subjektiven Einschätzung der Analysten. Immerhin können keinerlei Aussagen für vorausliegende Überraschungen gemacht werden – weder bei der Entwicklung des Goldpreises noch des Dollars noch der DAX- und Dow Jones Kurse.

Marktanalysen werden unter anderem vorgenommen, um aktuelle Trends zu beobachten. Wie die Entwicklung der letzten Monate war, so kann es möglichweise noch eine Weile weitergehen. Ebenso gut ist es möglich, dass sich durch überraschende Dinge wie Stellenabbau oder neue Stellenschaffungen, die Lohnentwicklung oder einen Konjunkturschub die komplette Kursentwicklung unvorhersehbar verändert.

Diejenigen, die an der Börse handeln möchten, bekommen mit den Analysedaten daher nur Daten für eine eigene Prognose in die Hand. Dies kann das Risiko einer Anlage reduzieren, einen Verlust jedoch weder kurz¬- noch langfristig ausschließen.

Erholung der Märkte zur Risikoeinschätzung nutzen

Der Handel an der Börse ist bei jeder Anlageform ein Risikogeschäft. Dennoch lässt sich das Risiko bei den verschiedenen Tradingmöglichkeiten durch analytische Informationen vergleichen und einschätzen. Wer erst neu in das Börsengeschäft einsteigt, ist möglicherweise mit all den Diagrammen, Zahlen und Kurven überfordert.

Für Einsteiger empfiehlt es sich stets, erfahrene Trader oder Börsenplattformen wie CMC Markets um Rat zu bitten. Denn ein Wertverlust beim Börsenhandel kann das eingesetzte Vermögen schlimmstenfalls sogar übersteigen und sich dann auch auf das sonstige Vermögen der Anleger auswirken.

Fazit

Die neuesten Berichte zum Arbeitsmarkt und der Börsenkurse zeigen, wie stark sich Lohnentwicklung und Stellenauf- oder -abbau auf den deutschen Leitindex und den DAX auswirken. Vor allem Anleihen sind wegen günstiger Prognosen für einen stabilen, wenn auch nicht wachsenden Kurs beliebt.

Author: Jörg Mauser

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